Völlegefühl- was steckt dahinter

Völlegefühl – was steckt dahinter
Völlegefühl – harmlos oder nicht?
Was ein Völlegefühl ist, weiß jeder der schon einmal zu viel gegessen hat. Dieses Völlegefühl im Magen ist meist harmlos und verschwindet von selbst, spätestens wenn die Nahrung nach ein paar Stunden verdaut ist. Wenn Völlegefühl pathologisch, also krankhaft wird, bleibt den Betroffenen oft nur ein Gang zum Arzt, um deren Ursachen auf den Grund zu gehen. Chronisches Völlegefühl einhergehend mit Schmerzen und Blähungen sind nicht nur unangenehm, sondern können gelegentlich auch mit einer ernsthaften Erkrankung einhergehen. Gerade wenn die Beschwerden im Verdauungstrakt noch mit abweichenden Stuhl und Stuhlgewohnheiten einhergehen, ist der Besuch beim Arzt zu empfehlen. Die meisten Beschwerden im Verdauungstrakt sind zwar harmlos und können mit guten Medikamenten schnell und gut behandelt werden, dennoch sollten Betroffene es als Warnsignal des Körpers einstufen, wenn es zu häufig vorkommt. Ein plötzliches Völlegefühl Ursachen die nicht gleich feststehen machen Angst. Aber in den seltensten Fällen steckt gleich ein Ileus dahinter. Die Gründe für das Völlegefühl sind sehr vielfältig. Hormonelle Veränderungen bei Frauen, wie die Wechseljahre oder eine Schwangerschaft können eine Dyspepsie auslösen. Dyspepsie ist der medizinische Fachbegriff für alle Symptome rund um das Völlegefühl. So vielfältig die Ursachen sein können, auf die leichte Schulter sollte das Völlegefühl nicht genommen werden. Von harmlosen Blähungen bis hin zu einer Krebserkrankungen, sind die Ursachen vielfältig.

Vom Reizmagen bis zum Ulcus ist vieles möglich 
Völlegefühl mit unterschiedlicher Symptomatik müssen, wenn diese länger als wenige Tage anhalten, immer von einem Spezialisten abgeklärt werden. Dieser kann durch punktuelle Untersuchungen feststellen, um welche Erkrankung des Magen-Darm-Trakt es sich handelt. Der Reizdarm einer von vielen Ursachen für ein Völlegefühl kommt in den meisten Fällen zum Tragen. Der Reizdarm ist nicht lebensbedrohlich, aber äußerst unangenehm. Treten die Beschwerden doch sehr oft mitten im Alltag auf. Die Belastung für den Betroffenen ist enorm. Abhilfe schaffen hier spezielle Medikamente gegen einen Reizdarm. Der Darm wird mit Bifidobakterien aufgebaut, die Darmflora stabilisiert sich. Hierdurch lassen die Beschwerden nach und dem Patienten geht es ganz ohne Nebenwirkungen wieder richtig gut. Kijimea ist hier das Mittel der Wahl, um dem Reizdarm den Kampf anzusagen. Es lindert schnell und effektiv Symptome, ganz ohne lästige Nebenwirkungen. Die Lebensqualität kann dadurch erheblich verbessert werden. Neben dem Reizdarm gibt es noch zahlreiche weitere Ursachen für Symptome wie Blähungen, Sodbrennen und Bauchschmerzen. Infektionskrankheiten des Darms, wie mit dem Magenkeim Heliobacter pylori oder einen Hefepilz muss vom Facharzt ausgeschlossen werden. Denn diese Erkrankungen lösen häufig Völlegefühl Völlegefühl im Bauch und Völlegefühl im Magen aus. Sich mit einem Pilz oder einem Keim infiziert zu haben bedarf unbedingt einer medikamentösen Therapie. Gerade wenn vorher eine Antibiotikatherapie stattgefunden hat, ist die Darmflora angegriffen und eine Folgetherapie mit speziellen Mitteln ist dringend notwendig. Ein Völlegefühl kann auch mit einer allergischen Reaktion einhergehen. So ist es gar nicht selten, dass bestimmte Lebensmittelunverträglichkeiten hinter einem daueranhaltenden Völlegefühl stecken. Laktoseintoleranz, Glutenunverträglichkeit und Fructoseintoleranz stecken gemeinhin hinter solchen Unverträglichkeiten. Schnelle Hilfe gibt es hier durch eine rigorose Ernährungsumstellung. Schon nach ein paar Tage hat sich der Blähbauch und die damit verbundenen Symptomatiken oft in Luft aufgelöst. Nicht ganz so einfach ist das bei Funktionsstörungen der Speiseröhre, des Magens oder des Darms. Hierbei müssen spezielle Untersuchungen Klarheit bringen, um welche Erkrankung es sich handelt. Steht die Ursache fest, kann in den meisten Fällen ausgeatmet werden. Es gibt gezielt Medikamente, die den Magen-Darm-Trakt gut schützen. Insbesondere wenn der Betroffene bestimmte Medikamente gegen Diabetes, Bluthochdruck oder zur Cholesterinsenkung nimmt, leider Patienten unter Völlegefühl im Magen-Darmtrakt. Alpha-Glukosidase-Hemmer, die bei Diabetes Typ II oft verabreicht werden, aber auch Anionenaustauscher hemmen die Produktion der Magensäure und sorgen besonders nach dem Essen für ein starkes Völlegefühl. Es dauert meistens Stunden bis die Verdauung eingesetzt hat und das Völlegefühl verschwindet. Stellt der Mediziner fest, dass es sich hierbei um eine Begleiterscheinung oder Nebenwirkung des Medikamentes handelt, werden gezielt Medikamente eingesetzt, die gute Abhilfe leisten. Diabetes sorgt überhaupt oft für einen trägen Darm mitunter bis zur Gastroparese. Diese Magenlähmung kommt durch eine Nervenschädigung und ist eine Folgeschädigung und Spätkomplikation des Diabetes. Durch gute Einstellung des HbA1c-Wertes können die Symptome eindeutig gemildert werden. Kommen die Symptome des Völlegefühl plötzlich und gehen mit Magenschmerzen einher, kann es sich auch um eine Gastritis handeln. Die Magenschleimhautentzündung hat vielfältige Ursachen. Die häufigste Ursache ist Stress, durch den Stress wird der Magen übersäuert und die Schleimhäute angegriffen.

Lebenswandel spielt eine Rolle 
Es gibt gute Medikamente gegen Gastritis. In erster Linie sollte aber die Ursache, die in der Psyche liegt behoben werden. Wird die Ursache nicht behoben, kann es im schlimmsten Fall zu einem Ulcus ventriculi, einem Magengeschwür kommen. Aber auch ein Zwölffingerdarmgeschwür ist durch Stress und einen ausschweifenden Lebenswandel mit wenig Schlaf, ungesunden Essgewohnheiten und Schlafmangel möglich. Das Ulcus duodeni wird oft erst spät erkannt und kann dem Betroffenen das Leben schwer machen. Völlegefühl ist hier ein ernstzunehmendes Frühwarnzeichen. Völlegefühl und unangenehme Oberbauchbeschwerden, sowie einen Blähbauch können Symptome für eine Pankreatitis oder eine Cholelithiasis sein. Diese Entzündungen der Bauchspeicheldrüse und der Galle sind sehr schmerzhaft und unangenehm. Zwar kommt eine Pankreatitis und eine Cholelithiasis, genau wie der Ulcus nicht von heute auf morgen, dennoch können die Symptome lange Zeit unbemerkt bleiben. Wenn es nach langer Zeit zu Beschwerden kommt, sind diese meist heftig und sollten dringend sofort klinisch behandelt werden. Menschen, die mit Alkohol Probleme haben und plötzlich Völlegefühl mit einem Blähbauch einhergehend haben, können unter Ansammlung von Wasser im Bauchraum leiden. Bei der Aszites ist die Leberfunktion ausgelöst durch den Alkohol nicht mehr in der Lage bestimmte Funktionen auszuführen. Durch die Einstellung dieser Funktion kommt es dann zur Bauchwassersucht. Ein Gastroenterologe kann die Ursachen genau diagnostizieren und durch eine Biopsie, sowie Sonographie schnell Klarheit schaffen. Natürlich können Völlegefühl auch ein Anzeichen von bösartigen Erkrankungen im Magen, Darm oder Leber sein. Eine Magen- oder Darmspiegelung und ein CT geben dem Arzt hier Aufschluss und die Diagnose kann gesichert gestellt werden. Durch eine Chemotherapie kann es vorübergehend auch zu einem Völlegefühl kommen. Dennoch, in den meisten Fällen ist das Völlegefühl eher harmlos und kann mit bestimmten Medikamenten oder Ernährungsumstellung gut behandelt werden.

Symptome sind verschieden 
Das Völlegefühl Völlegefühl im Bauch ist ein Anzeichen von vielen Symptomen bei einer Dyspepsie. Die weiteren Symptome, die hinzu kommen sind ganz verschieden. So kommen neben dem Völlegefühl oft auch noch folgende Symptome dazu:

  • Druckgefühl im Oberbauch
  • Appetitlosigkeit
  • Oberbauchschmerzen, besonders Magenschmerzen
  • Mundgeruch oder unangenehmer Geschmack
  • Schnelles Sättigungsgefühl
  • Durchfall oder Verstopfung, oftmals im Wechsel
  • Aufstoßen und/oder Sodbrennen
  • Abnehmen von Gewicht ohne Diät
  • Aufgeblähter Bauch
  • Blähungen
  • Koliken
  • Leichtes Fieber
  • Hypertonie (Bluthochdruck)
  • Hypotonie (niedriger Blutdruck)
  • Tachycardie (hoher Puls)
  • Übelkeit mit Erbrechen

Der Arzt verschafft sich einen Überblick 
Die Dauer der Symptome ist nicht unwesentlich für den Gastroenterologen, um bei der erstellten Anamnese schon Anhaltspunkte zu bekommen, um welche Erkrankung es sich handeln könnte. Insbesondere welche weiteren Untersuchungen durchgeführt werden müssen. So ist der Zeitpunkt wann die Dyspepsie auftritt ein wichtiger Anhaltspunkt. Treten direkt nach dem Verzehr von Lebensmitteln Schmerzen, Völlegefühl und Durchfall auf, so kann von einer Lebensunverträglichkeit ausgegangen werden. Der Arzt wird anhand von einigen Fragen sich einen Überblick verschaffen. So werden einige Fragen vorab helfen, die Diagnose zügig zu stellen. Gab es in den vergangenen Wochen eine Reise ins Ausland, gibt es Unregelmäßigkeit bei den Stuhlgewohnheiten oder kommen zu dem Völlegefühl Fieber und Schmerzen. In welchen Bereich treten die Schmerzen auf und zu welcher Uhrzeit. Vorerkrankung müssen unbedingt angegeben werden, um eventuelle Zusammenhänge schnellstmöglich zu erkennen. Der Mediziner wird den Patienten nach gründlicher Befragung nun untersuchen. Eine weitere wichtige Maßnahme, um die Diagnose zu sichern. Eine Blutuntersuchung gibt Auskunft über die Leber und Fettwerte, beim Abklopfen des Bauchraumes stellt der Arzt fest, wie viel Gas sich im Bauchraum befindet. Anhand von Ultraschall kann der Magen-Darm-Trakt beurteilt werden. Durch einen H2-Atemtest können Keime ausgeschlossen oder festgestellt werden. Der Allergietest gibt Aufschluss, um welche Allergie es sich handelt. Eine Magen- oder Darmspiegelung kann Krebserkrankungen oder einen Ulcus erkennen. Die Spiegelung der Gallengänge gibt Erkenntnis über eventuelle Gallensteine und deren Größe. Die Stuhluntersuchung ist ein Element, dass sowohl Blut im Stuhl, aber auch Wurmerkrankungen, Pilze oder Keime gut entdecken lässt. All diese Untersuchungen sind manchmal für den Patienten belastend, aber dienen einzig und allein zur Diagnosestellung. Denn Völlegefühl Ursachen sind vielfältig und der Arzt hat viele Möglichkeiten Krankheiten auszuschließen, um zu einem adäquaten Ergebnis zu gelangen. Nur durch ausführliche Untersuchungen kann dem Patienten geholfen werden.

Völlegefühl Hausmittel Mittel gegen Völlegefühl
Durch einen gesunden Lebensstil kann viel gegen Völlegefühl gemacht werden. So sind neben einer gesunden, ausgewogenen Ernährung, auch Bewegung und weniger Stress ein wichtiger Indikator um dem Magen-Darm-Trakt zu stabilisieren. Wenn das aber nicht ausreicht, um das Völlegefühl in den Griff zu bekommen, gibt es Medikamente, die dem Patienten sein Leiden erträglich machen. Je nach Diagnose kann ein Medikament helfen, die Symptome zu bekämpfen. Prokinetika sorgen dafür, dass der Speisebrei schneller vorantreibt und nicht so lange im Magen verweilt. Antazida sind Säureblocker, die den übersäuerten Magen Einhalt gebieten. Auch Protonenpumpenhemmer können gegen zu viel Magensäure gut eingesetzt werden und sind meist gut verträglich. H2-Blocker sind ebenfalls Säureblocker, werden vorwiegend gegen Geschwüre eingesetzt. Immer wieder gut bei Reizdarm haben sich B.bifidum MIMBb75 erwiesen. Das Medikament lagert sich an die Darmwand. Signifikant werden so auf Dauer Verstopfung, Durchfall und Blähungen vermieden. Bei Völlegefühl Hausmittel Mittel gegen Völlegefühl, die die Beschwerden auch lindern:

  • Fencheltee mit Kümmel
  • Ingwer als Tee oder frisch
  • Lebensmittel mit Bitterstoffe, z.B. Rucola, Artischocken und Fenchel
  • Schonkost: Bananen, geriebener Apfel, Haferschleim, Reisschleim, Zwieback und Weißbrot

Ernährung ist das A und O
Es empfiehlt sich die Nahrung in fünf bis sechs kleine Mahlzeiten über den Tag verteilt zu sich zu nehmen. Hastiges Essen oder im Stehen Essen sollte gänzlich vermieden werden. In aller Ruhe die Mahlzeit gründlich kauen, bevor diese in den Magen-Darm-Trakt gelangt, wird helfen diesen zu entlasten. Fettarme Speisen sollte bevorzugt gegessen werden. Fettige, geräucherte Fleisch- und Wurstware hat auf dem Speiseplan genauso wenig etwas zu suchen, wie Butter, Mayonnaise und frisches Brot. Diese Lebensmittel belasten den Magen und unterstützen das unangenehme Völlegefühl. Die Wahl sollte bei fettarmen, leicht verdaulichen Nahrungsmitteln liegen. Während der Mahlzeiten zu trinken ist zu vermeiden, wobei unbedingt zwischen den Mahlzeiten auf ausreichend Flüssigkeitszufuhr geachtet werden muss. Bei zu wenig Flüssigkeit droht nämlich Verstopfung. Diese allgemeinen Regeln können das Völlegefühl auf Dauer stark verbessern und für eine höhere Lebensqualität sorgen.

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