Blähungen – oft schon Anzeichen für Reizdarm

Wer kennt es nicht? Oh oh, da hat sich etwas Luft „selbständig verflüchtigt“. Gase die sich im Magen gebildet haben mussten sich unkontrolliert einen „Notausgang“ suchen, einfach weil der Überdruck zu gross wurde.

Dem Verursacher ist dies in der Regel sehr peinlich. Durch die Geräusch-und-Geschmacksentwicklung können anwesende Mitmenschen etwas vor den Kopf gestossen sein. Oftmals etwas zu Unrecht.

Blähungen lassen oft keinen zeitlichen Spielraum  einen etwas abgelegenen Platz zur „Entlüftung“ zu suchen. Gase entweichen von einer Sekunde zur anderen. Niemand kommt zu Schaden, es ist lediglich für alle involvierten Personen sehr unangenehm.

Forscher entwickelten einen einigartigen synergetisch auf einander abgestimmten Wirkatoff (partiell hdrolisietes Guar Fiber und Simethicon ) der mithilft Blähungen zu vermeiden.

Viele mögliche Ursachen die Blähungen hervorrufen können.

Blähungen können eine ganz natürliche Ursache haben und müssen nicht zwangsweise auf ernsthafte gesundheitliche Störungen zurück zu führen sein.

Schon der Verzehr von gewissen Lebensmitteln können bei etwas empfindlicheren Mägen zu Blähungen führen die dann Gase bilden können. Dazu gehörten Rohkost, frisch gepresste Säfte, nicht ganz durchgebratenes Fleisch uvm.

Besonders Lebensmittel die man nicht immer wieder mal zu sich nimmt können der Auslöser von Blähungen sein. Grundsätzlich alle Lebensmittel die der Magen nicht kennt.

Blähungen können ihre Ursachen auch in der Psyche haben. Probleme privater oder auch geschäftlicher Art können auf „den Magen schlagen“. Die Darmflora arbeitet dann nicht einwandfrei, Blähungen sind dann die Folge.

So rund alle Stunde mal ein kleiner „Pupser“ ist ganz normal. Das bedeutet nichts anderes wie einfach etwas Druck abzulassen. Bei zu hoher Gasentwicklung kann dann ein Meteorismus (Blähbauch) entstehen. Irgendwann wird der Druck so hoch, dass sich die Gase entweder über Aufstossen, oder über den Darm reduzieren müssen.

Handelt es sich dabei um eine einmalige oder gelegentliche Angelegenheit ist keine Panik angesagt. Ist es hingegen ein Dauerzustand sollte der Ursache dringendst auf den Grund gegangen werden.

Mit zu viel „Luft im Bauch“, (Fachausdruck  Flatulenz) entstehen unangenehme Blähungen. Diese Gase bestehen jedoch nicht nur aus Methan wie irrtümlicherweise oft angenommen werden.

„ Gase“ bestehen in einer Zusammensetzung aus:

  • Sauerstoff
  • Kohlendioxid
  • Stickstoff
  • Methan
  • Wasserstoff

Diese Gase verflüchtigen sich in aller Regel ohne einen Geruch zu hinterlassen. Zur Geruchsbildung kommt es erst wenn Eiweiss von den Darmbakterien abgebaut wird. So entstehen weitere Gase.

  • Methanol
  • Ammoniak
  • Schwefelwasserstoff
  • Dimethylsulfid
  • Fettsäuren wie Propionsäure, Buttersäure die sich verflüchtigt haben

Die Darmflora ist verantwortlich dafür in welcher Zusammensetzung sich Darm-Gase bilden. Rund 15 Millionen Menschen in Deutschland kennen diese Problematik.

So lange sich diese Gasbildung in einem üblichen Rahmen verhält, dürfte mit der Darmflora alles in Ordnung sein. Entweichen diese Gase jedoch nicht, so dass es zu Blähungen kommt ist dies ein Anzeichen dass die Darmflora nicht richtig arbeitet. Sind die entweichenden Gase immer mit starken (stinkenden) Düften verbunden kann ein Arztbesuch Klarheit schaffen.

Mögliche Ursachen von Blähungen

Die Palette von möglichen Ursachen ist gross. Auch Fachärzte tun sich mitunter schwer eine eindeutige Diagnose zu stellen.

Ein Überdenken der Essgewohnheiten kann schon des Rätsels Lösung sein. Was wurde in den letzten Tage aussergewöhnliches an Nahrung und Getränke aufgenommen? Waren hier Nahrungsmittel dabei die man sonst nie isst?

Sind Lebensmittelallergien vorhanden die man noch nicht gekannt hat?

Blähungen haben oft einen ganz simplen Ursprung. Beispielsweise zu schnelles Essen. Mit dem schnellen Essen gelang auch Luft der in den Darm gelangt.  Genau dass gleiche kann mit Rauchern geschehen. Nahrungsergänzungen, beispielsweise bei Diäten sind oft sehr reich an Ballaststoffen die zu Blähungen führen können.

Bekannt ist auch, dass Getränke mit einem hohen Anteil an Kohlesäure Blähungen begünstigen. Oder, das Verhältnis der guten zu den schlechten Bakterien im Darm ist in keinem gesunden Einklang.

Bei Frauen ist das Spektrum möglicher Ursachen für Blähungen nochmals etwas grösser. So kann die monatliche Regel Einfluss haben. Diese PMS (prämenstruelle Syndrom) ist aber noch relativ wenig erforscht.

Einen direkten Zusammenhang von PMS und Blähungen ist somit noch nicht restlos nachgewiesen. Während der Menstruation spielen die Hormone von Frauen oft „etwas verrückt“.

Forscher haben den Verdacht dass der psychosoziale Faktor ebenfalls eine mögliche Ursache für Blähungen sein kann.

Einmalig, oder auch gelegentlich auftretende Blähungen haben sehr oft eine absolut harmlose Ursache. Erst wenn Blähungen fast zum „Dauerzustand“ werden ist der Gang zum Arzt unerlässlich.

Gesellen sich dann noch Beschwerden wie etwa Durchfall oder Verstopfung dazu, kann dies durchaus ein Indiz für RDS sein. Sind die Beschwerden chronisch kann ein Facharzt die Ursache ermitteln.

Als Ursache für Flatulenz wird meistens ein Reizdarm diagnostiziert. Dies ist auf eine gestörte Darmbarriere zurück zu führen. Als Folgebeschwerden treten Blähungen, Durchfall oder auch Verstopfung auf.

Damit noch nicht Schluss. Da weitere Ursachen möglich sind tun sich Diagnostiker sehr schwer sich mit absoluter Sicherheit auf eines der möglichen Übel festzulegen.

  • Zwölffingerdarmgeschwür
  • Morbus Crohn
  • Darmverengung
  • Colitis ulcerosa
  • Infekte am Magen-Darmtrakt
  • Divertikulose
  • Kurzdarmsyndrom
  • Akute Darmentzündungen
  • Glutenunverträglichkeit
  • Divertikulitis
  • Verlängerter oder gewundener Dickdarm
  • Darmbeweglichkeit die gestört ist
  • Darmatonie

Auch mit dieser ergänzten Auswahl möglicher Ursachen muss sich ein Arzt auseinander setzen.

Erschwerend kommt hinzu dass auch andere Erkrankungen der Bauchorgane möglicherweise zu Blähungen führen können.

  • Gallenblasenentzündung
  • Eierstockkrebs
  • Gallensteine
  • Refluxkrankheit
  • Magengeschwür
  • Probleme mit der Bauchspeicheldrüse
  • Gallenblasenentzündung

Es hört nicht auf. So können unter Umständen auch Medikamente Blähungen verursachen.

  • Opioide (Schmerzmittel)
  • Diätpillen
  • Diabetes-Mittel
  • Wirkstoffe die Entzündungen hemmen sollen
  • Abführmittel
  • Antibiotika

Dazu kommen noch Menschen mit einer Ernährungssonde, auch sie haben öfter mal Flatulenzen.

Auch Babys bleiben nicht von Blähungen verschont

Besonders in den ersten drei Monaten nach der Geburt sind Blähungen bei Kleinkindern nicht selten. Hier redet der Kinderarzt von Koliken oder Bauchblähungen. In diesem Alter ist das Verdauungssystem noch nicht voll entwickelt. Mit der Muttermilch können blähende Substanzen übertragen werden.

Ein altehrwürdiges „Bäuerchen“ nach dem stillen hilft mit Blähungen bei Neugeborenen zu verhindern.

Blähungen sind leicht erkennbar

Oft sind Darmgeräusche zu vernehmen. Es Rumort und blubbert. Durchfall oder Verstopfung sind typische Symptome. Kann die Luft nicht entweichen sind Bauchschmerzen die logische Konsequenz.

Übelkeit, Aufstossen, Appetitlosigkeit und Völlegefühl sind weitere Indizien. Sind diese Beschwerden chronisch muss mit Gewichtsverlust, Erbrechen, Fettstuhl, Blässe, dauernder Müdigkeit so wie Mineralstoff-und-Vitaminmangel gerechnet werden

Die Ursache für Blähungen zu finden ist gar nicht so einfach

Ein Gespräch mit einem Spezialarzt kann die Ursachen -findung eingrenzen. Ärzte arbeiten meistens nach dem Ausschlussverfahren.

Der Arzt wird viele Fragen stellen. Peinlichkeiten gibt es nicht. Diese Fragen müssen wahrheitsgetreu beantwortet werden um eine möglichst genaue Diagnose stellen zu können.

Mögliche Fragen zu Blähungen können sein:

  • Wie lange besteht die Problematik bereits
  • Nehmen sie irgendwelche Medikamente
  • Gibt es noch andere Beschwerden wie etwa Bauchschmerzen
  • Wurde die Ernährung in letzter Zeit umgestellt
  • Wie ist die allgemeine Gemütsverfassung
  • Haben Sie Stress oder Probleme
  • Haben Sie noch andere Krankheiten wie etwa Diabetes
  • Sind die „Entlüftungen“ geruchlos oder unangenehm im „Duft“
  • Haben Sie Durchfall oder Verstopfung
  • Ist der Stuhlgang fettig

Solche und ähnliche Fragen lassen die ersten Rückschlüsse auf mögliche Verursacher zu.

Parallel dazu wird der Arzt Stuhl und Blut in einem Labor untersuchen lassen. Kann die Ursache dann noch immer noch nicht mit Sicherheit diagnostiziert wird der Arzt weitere Massnahmen ergreifen.

Unpopulär sind natürlich Magen-und-Darmspiegelungen bringen aber öfter mal Resultate. Mit Ultraschall kann der Bauchraum auf Geschwüre inspiziert werden. Menschen mit chronischen Blähungen kann ein langer Weg bevorstehen bis die Ursache restlos ermittelt ist.

Wie können Blähungen behandelt werden?

Bei chronischen Blähungen einfach auf „gut Glück“ therapieren zu wollen ist sicherlich der falsche Weg. Wie bei allen anderen Krankheiten muss das „Übel an der Wurzel“ gepackt werden. Es muss zu erst also der oder die Verursacher gefunden werden. Erst dann kann gezielt „Gegensteuer“ gegeben werden.

Einen alternativen Ansatz, auch zur langfristigen Bekämpfung von Blähungen und zur Normalisierung der Darmflora bietet das Medizinprodukt Liadin® Reizdarm aus der Apotheke.

Bewährte Hausmittel gegen Blähungen

Bei einer kurzfristigen Verstimmung kann ein Tee aus einem Gemisch von Fenchel Pfefferminze, Kümmel und Anis relativ schnell Linderung verschaffen.

Zu den homöopathischen Heilmitteln zählt Omas „Zaubertrunk“.
Enzian-wurzeln, Curcuma, Löwenzahnkraut, Artischocke, Ingwer und Kamille werden zu einem Tee aufbereitet. Dieser Tee soll der Überlieferung nach etwa eine halbe Stunde nach einem Essen getrunken werden und wahre Wunder bewirken.

Gegen schmerzende Blähungen soll Wärme Entspannung bringen. Eine Wärmflasche auf den Bauch legen, zur Not tun es auch warme, feuchte Tücher.

Vorsorge ist besser wie heilen

Ein paar ganz kleine Vorsichtsmassnahmen können mithelfen Blähungen zu vermeiden.

  • Lebensmittel die schon früher mal Probleme bereitet haben einfach weglassen.
  • In aller Ruhe essen
  • Zuckeraustauschstoffe vermeiden
  • Getränke mit Kohlesäure auslassen
  • Öfter mal kleine Mahlzeiten einnehmen anstelle ein oder zweimal täglich grosse Portionen essen
  • Beim Essen die Konversation auf ein Minimum beschränken um nicht unnötig Luft zu schlucken

Blähungen und nun ?

Blähungen sind sicherlich unangenehm, gelegentlich auch etwas schmerzhaft, aber in den wenigsten Fällen kein Grund sich ernsthafte Sorgen machen zu müssen.

Mit bewährten Hausmitteln, ohne Chemie, kann sehr oft ganz schnell Linderung herbeigeführt werden.

Problematisch kann die Situation werden, wenn es sich um chronische Blähungen handelt. Die Wissenschaft ist schon sehr weit und kennt die möglichen Verursacher. Genau hier beginnt die Problematik.(Fast) unzählige Verursacher müssen in Betracht gezogen werden. Oft muss sehr lange gesucht und experimentiert werden da oft nur ein Verdacht besteht woher diese Blähungen nun stammen könnten.

Es bleibt zu hoffen dass in absehbarer Zeit bessere Möglichkeiten für eine eindeutige Diagnose zur Verfügung stehen.

Liadinr Reizdarm gibt es nur in der Apotheke