Versopfung – auch Obstipation genannt

Meistens ist eine harmlose Ursache für Verstopfung verantwortlich. Ursachenforschung ist erst ein Thema wenn eine chronische Verstopfung vorliegt.

Ein etwas träger Darm befördert den Darminhalt so langsam, dass dem Darminhalt viel Flüssigkeit entzogen wird.

Der Darminhalt härtet aus. Ein Stuhlgang ist nur noch mit viel Anstrengung möglich. Entsprechende „Geräusche“ sind gelegentlich hinter verschlossenen Türen zu vernehmen. Das kann zwar etwas unangenehm sein, ist aber nicht der absolute „Weltuntergang“.

Genau so gut kann aber auch ein Reizdarm die Ursache von Verstopfung sein. Wissenschaftler haben geforscht und sie waren erfolgreich. Mit dem einzigartigen Reizdarm-Mittel Liadin® kann Abhilfe geschaffen werden.

Liadin enthält einen synergetischen wirkenden Wirkstoff, der aus einem speziellen Verfahren gewonnen wird: hydrolisiertes Guar Fiber und Simethicon, der Wirkstoff gilt bislang ans einzigartig.

Damit ist es gelungen auftretende Symptome im Reizdarm entscheidend zu lindern. Gelegentliche Verstopfungen sind keine wirkliche Seltenheit. Schon ein Wechsel der Nahrungsaufnahme kann Verstopfung begünstigen.

Auch Entwässerungs-Medikamente können chronische Verstopfung verursachen wenn solche Medikamente über längere Zeit eingenommen werden. Mit der Entwässerung des Körpers wird gleichzeitig der Stuhl „trocken gelegt“. Verstopfung ist die logische Schlussfolgerung.

So gut wie alle Menschen haben gelegentlich einen „zähen“ Stuhlgang. Interessant ist jedoch, dass etwa 15% der Menschheit öfters bis regelmässig Probleme mit einem harten Stuhl beklagt. Von den genannten 15% sollen davon rund 60% Frauen sein, also doppelt soviel wie Männer.

Eine Rolle spielt auch das Alter. Dass Menschen in fortgeschrittenem Alter an Verstopfung leiden können ist kein Zufall. Ein Faktor ist sicherlich Bewegungsmangel. Besonders Rentner ab 65 Jahren gehen es ruhiger an, man schläft mehr und länger.

Mit zunehmendem Alter werden auch kleine alltägliche Beschwerden mehr. Dagegen wird oft mit Medikamenten angegangen. Die Summe der einzelnen Pillen kann ebenfalls Verstopfung fördern.

Personen die gar ans Bett §gefesselt“ sind nehmen in der Regel viel Medikamente zu sich, sie können sich kaum bewegen, Verstopfung ist fast nicht zu vermeiden. Nicht nur ältere Menschen sind gefährdet. Schwangere Frauen haben oftmals mit Verstopfung zu kämpfen. Dies ist eine biologische Erscheinung und gibt sich nach der Geburt wieder.

Hormone die während der Schwangerschaft bilden lockern die Muskulatur. Ähnlich einer Schlange besteht der Darm aus vielen Muskeln die den Stuhl transportieren. Erschlafft diese Muskulatur wird der Darminhalt nur noch langsam bewegt und kann austrocknen.

Wie bei allen Reizdarm-Syndrom Beschwerden kann die Ursache für eine Verstopfung sehr unterschiedlich sein.

Hauptursachen:

  • Falsche, (ballaststoffarme) Nahrungsaufnahme
  • Der Körper erhält zu wenig Flüssigkeit, es wird zu wenig getrunken
  • Wie für viele andere körperliche Beschwerden kann Bewegungsmangel ein Auslöser von Verstopfung sein
  • Experten sind sich einig, auch Stress und Probleme hemmen einen normalen Stuhlgang. Durchfall oder Verstopfung ist möglich
  • Frauen bekommen öfter mal Darmprobleme während ihrer monatlichen Regel
  • Das RDS (Reizdarmsyndrom) wird als sehr häufige Ursache bei Verstopfung diagnostiziert. Dazu kommt es wenn die Darmbarriere nicht einwandfrei arbeitet. Dann können Bakterien und auch andere schädliche Stoffe in die Darmwand eindringen. Es können Darmreitzungen oder gar Entzündungen entstehen die mehrere unterschiedliche Beschwerden wie Bauchschmerzen, Blähungen und einen Blähbauch auslösen können. Auch Verstopfung oder Durchfall ist möglich.

Ein erprobtes Gegenmittel ist Liadin Reizdarm. Ein hydrolisierster Fiberkomplex  trägt zur Entgiftung des Darms bei und fördert die Normalisierung der Darmflora.  Dieses Mittel ist ohne Rezept in (fast) jeder Apotheke zu bekommen.

Andere mögliche mitverantwortliche Erkrankungen

  • Stoffwechselkrankheiten die vererbt wurden
  • Darmkrebs oder Darmpolypen
  • Darmverschluss oder Darmverengung
  • Allgemeine Muskelerkrankungen
  • Fehlbildungen des Darms
  • Ein gestörtes Essverhalten
  • Der Schliessmuskel des Darms arbeitet verkehrt herum. Abstelle sich beim pressen zu öffnen zieht er sich zusammen
  • Infekte
  • Hämorrhoiden
  • Glutenunverträglichkeit (Zöliakie)
  • Colitis ulcerosa
  • Hormonstörungen
  • Darmentzündungen (akut oder chronisch)
  • Rektozele (der Masterdarm stülpt sich aus)
  • Divertikulose / Divertikulitis ( Die Darmwand stülpt sich aus)
  • Das Nervensystem arbeitet nicht einwandfrei. Die Kommunikation Hirn – Nerven ist gestört)
  • Morbus Hirschsprung. Die Nervenzellen im Dickdarm sind nicht vorhanden
  • Störung der Nerven im Dickdarm durch andere Krankheiten
  • Mukoviszidose, Stoffwechselkrankheiten die auch erblich bedingt sein können

Auch Operationen können Verstopfung verursachen. So beispielsweise Medikamente die für die Narkose verwendet werden. Nach einer OP müssen sich Patienten oft über längere Zeit schonen was zu Bewegungsmangel führt. Im dümmsten Fall können Nerven im Darm bei Operationen beschädigt oder gar durchtrennt werden.

Verstopfungen bei (klein)-Kindern sind meistens erklärbar.

  • Über die Muttermilch können Krankheiten übertragen werden
  • Beim Übergang von Muttermilch zur festen Nahrung sind Verstopfungen bei Kindern als normal anzusehen
  • Ist das Kind etwas grösser, so um die drei Jahre, muss es lernen zur Toilette zu gehen. Dies versuchen Kinder oft hinauszuzögern. Wasserlassen auf einer Toilette akzeptieren Kinder anfänglich eher, wie den Darm zu entleeren. Sie genieren sich. Dies kann dazu führen dass der Stuhl etwas hart wird.

Was ist als normaler Stuhlgang zu bezeichnen

Dazu gibt es keine allgemein verbindlichen Regeln. Viele Menschen haben jedoch einen eigenen Rhythmus. Beispielsweise 1-2 mal täglich. Dies kann zu jeder Tageszeit sein, oft aber nach Mahlzeiten.

Viele Menschen möchten ihr „Geschäft“ auch am liebsten auf der heimischen Toilette erledigen. Fremde Toiletten können der blanke Horror sein. Es wird versucht den Stuhl zu behalten bis man zu Hause ist. Der Körper kann sich somit im Normalfall daran gewöhnen dass der Darm erst ab einer gewissen Uhrzeit entleert werden muss.

Verringert sich der Stuhlgang auf 3 oder noch weniger „Sitzungen“ die Woche, ist dies nicht mehr als normal zu betrachten. Ein Indiz auf eine chronische Verstopfung.

Muss bei den wenigen Besuchen der Toilette gar noch viel Kraft (pressen) aufgewendet werden verdichten sich die Symptome, genau wie dass Gefühl nicht vollständig entleert zu sein. Die Stuhlmenge ist dann in der Regel auch sehr gering. Eine Konsultation bei einem Arzt ist angebracht.

Begleit-Beschwerden bei Verstopfung

Wer eine (chronische oder akute) Verstopfung hat, wird dies auch durch andere Begleiterscheinungen zu spüren bekommen.

  • Man hat kaum Appetit
  • Bauchschmerzen
  • Man hat das Gefühl zu viel gegessen zu haben
  • Blähbauch
  • Ein unerklärlicher Druck im Bauchschmerz
  • Blähungen

Verstopfung ist sehr unangenehm. Komplikationen sind nicht ausgeschlossen

In einzelnen Extremfällen kann sich der Stuhl dermassen verdichten dass ein Stuhlgang verunmöglicht wird. Der Dickdarm dehnt sich aus was in der Fachsprache Megacolon genannt wird.

Hier wird es dann wirklich problematisch. Bakterien im Dickdarm können die Darmbarriere durchbrechen und bis ins Bauchfell vordringen. Es können bösartige Entzündungen entstehen. Dringen Keime sogar in die Blutbahnen eine sind Vergiftungserscheinungen sehr gut möglich.

Schwierige Ursachenforschung bei Verstopfung

Auch erfahrene Ärzte tun sich schwer die Ursache für eine Verstopfung zu finden. Eine fast überblickbare Menge an möglichen Verursachern macht das Leben sowohl dem Patienten wie auch dem Arzt schwer.

Mit einem Fragenkatalog (der von Arzt zu Arzt unterschiedlich sein kann) wird versucht sich an die Ursache heran zu tasten.

Es wird versucht mögliche Verursacher auszuschliessen. Ess-und-Lebensgewohnheiten sind ein zentraler Bestandteil dieser Fragen.

Ein möglicher Fragenkatalog:

  • Seit wann haben bestehen die Beschwerden
  • Wie oft war der Stuhlgang früher normalerweise
  • Hat sich die Farbe des Stuhls verändert
  • Bereitet der Stuhlgang Schmerzen
  • Ist im Stuhl Blut erkennbar
  • Ist ein Gewichtsverlust eingetreten
  • Sind auch Phasen von Durchfall
  • Besteht das Gefühl nicht richtig entleert zu sein
  • Wie oft wird täglich gegessen
  • Rauchen und trinken Sie Alkohol
  • Gibt es berufliche oder private Veränderungen die Stress erzeugen
  • Werden irgendwelche Medikament dauerhaft eingenommen
  • Gibt es Vorerkrankungen und wenn ja welche

Mit solchen Fragen kann ein Arzt schon die ersten Ausschlissungen vornehmen und die Verursacher eingrenzen. Anfänglich kann ein Arzt in der Regel lediglich Vermutungen anstellen. Eine sofortige Identifikation des Verursachers ist meistens nicht möglich.

Oft wird dann versucht mit homöopathischen Mitteln Gegensteuer zu geben. Tritt nach einer gewissen zeit keine Besserung ein müssen weitere Untersuchungen vorgenommen werden.

  • Ein Stuhlreport wird erstellt. Farbe, Zeitpunkt, Konsistent wird protokolliert
  • Eine Blutuntersuchung wird gemacht
  • Bei Frauen müssen eine Gynäkologen zu einem Untersuch aufsuchen
  • Schilddrüse und Bauch werden per Ultraschall untersucht
  • Verschiedene Messungen der Darmentleerung muss der Patient über sich gehen lassen
  • Der Stuhl wird einem Labor untersucht
  • Unangenehm aber aufschlussreich ist eine Darmspiegelung

Verstopfung muss nicht zwingend einen ernsthaften Hintergrund haben

Eine Verstopfung ist nichts aussergewöhnliches. Eine Essensumstellung kann schon ausreichen eine kurzzeitige Verstopfung zu bekommen. Handelt es sich um eine einmalige Sache muss auch nicht gleich ein Arzt aufgesucht werden.

Drogerien und Apotheken führen unzählige Abführmittel. Diese regen die Darmbewegungen an und geben Wasser in den Darm ab. Der Stuhl wird wieder weicher und kann natürlich abgeführt werden.

In allererster Instanz kann auf bewährte Hausmittel zurück gegriffen werden.

  • Sauerkraut und Sauerkraut-Saft sind bekannt eine abführende Wirkung zu haben. Allerdings ist bei Kohlprodukten mit etwas Blähungen zu rechnen
  • Ebenso sind Milchprodukte geeignet abzuführen
  • Trockenfrüchte insbesondere Feigen können Verstopfung schnell auflösen
  • Früchte wie Äpfel oder auch Kiwis
  • Säfte aus Birnen oder Ananas. Am besten gleich vor dem Frühstück auf nüchtern Magen trinken
  • Mineralwasser kann die Tätigkeit des Darms anregen
  • Alle Nahrungsmittel mit einem hohen Anteil an Ballaststoffen wie Hafer-oder Weizenkleie
  • Oder die (Hardcore-Methode) Rizinusöl. Allerdings sollte man nach der Einnahme in der Nähe der Toilette bleiben. Der Erfolg kann besser ausfallen wie eigentlich gedacht..

Während einer Phase einer Verstopfung sollte das Essen angepasst werden

  • Empfehlenswert sind alle Nahrungsmitteln mit Ballaststoffen.
  • Vollkorn-Pasta oder Reis
  • Sämtlich Kohlprodukten
  • Karotten und Kartoffeln
  • Getrocknete Früchte
  • Frische Beeren
  • Nüsse
  • Hülsengemüse wie Bohnen, Soja, Erbsen, Linsen etc.
  • Immer ausreichend viel trinken und die Nahrung gut kauen.
  • Öfter mal kleine Häppchen anstelle riesiger Portionen, so muss der Darm und die Verdauung andauernd arbeiten

Verstopfung auf den Punkt gebracht

Eine gelegentliche Verstopfung ist sicherlich kein Grund in Panik zu verfallen. Mit einem Griff in Omas Hausmittel -Trickkiste lassen sich solche Verstopfungen meistens sehr schnell wieder lösen.

Verstopfungen über Tage oder gar Wochen können jedoch einen ernsthafteren Ursprung haben. Obwohl die Wissenschaft schon unzählige Rätsel entschlüsseln konnte, ist die Ursachen-Forschung bei Magen-Darmproblemen noch etwas in den Anfängen.

Die Problematik besteht darin, dass der Magen-Darmtrakt direkt und indirekt mit vielen Körperfunktionen verbunden ist. Es kann unter Umständen relativ lange dauern bis der Hauptverursacher eruiert werden kann.

Wie bei allen Krankheiten macht es wenig Sinn lediglich die Symptome zu bekämpfen. Um Folgeschäden abzuwenden, muss der Ursache auf den Grund gegangen werden. Ist die Ursache erst einmal zu 100% lokalisiert, kann der Arzt gezielt Gegenmassnahmen einleiten.